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Lernende der Georg-Kerschensteiner-Schule entdecken Python

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Ein Projekttag mit der Hacker School

Die Welt der Informatik ist im Alltag nur einen Klick entfernt, bleibt im Unterricht aber oft abstrakt. An der Georg‑Kerschensteiner‑Schule Obertshausen haben mehrere 11. und 12. Klassen des beruflichen Gymnasiums gezeigt, wie lebendig Programmieren sein kann: In einem ganztägigen Workshop lernten Schülerinnen und Schüler die Programmiersprache Python kennen. IT‑Profis der Hacker School Hamburg waren digital zugeschaltet, erklärten live per Videokonferenz und gaben Einblicke in ihren Berufsalltag. Das Ergebnis: ein Klassenraum, der sich in ein kreatives Labor verwandelte – mit spürbarer Neugier, konzentrierter Ruhe und vielen Aha‑Momenten. Machen statt nur Zuhören!

Statt trockener Theorie stand aktives Mitmachen im Mittelpunkt. Schritt für Schritt erarbeiteten sich die Jugendlichen die Grundlagen von Python, schrieben ihre ersten Befehle und entwickelten kleine Programme. Die klare Kursstruktur nach dem Prinzip „Verstehen – Umsetzen – Testen“ machte dabei deutlich, wie moderne Softwareentwicklung funktioniert.

Während die IT-Profis die fachlichen Inhalte vermittelten, begleitete die Fachlehrkraft für Datenverarbeitung die Lerngruppen vor Ort, unterstützte die Schülerinnen und Schüler und sorgte für die enge Verzahnung von Workshop und Unterricht.

Ein zentrales Anliegen der Hacker School ist es, junge Menschen frühzeitig für digitale Berufe zu begeistern und ihnen authentische Einblicke in die Arbeitswelt zu ermöglichen. Die Teilnehmenden erfuhren aus erster Hand, wie Teamarbeit in IT-Projekten funktioniert, welche Wege über Ausbildung oder Studium in die Branche führen und welche Kompetenzen im Berufsalltag gefragt sind.

Dabei wurde deutlich: Programmieren ist kein Geheimwissen für wenige Spezialisten, sondern ein wichtiges Werkzeug, das heute in vielen Berufsfeldern eingesetzt wird. Ebenso vielfältig wie die Anwendungsbereiche sind auch die beruflichen Rollen in der IT – von der Softwareentwicklung über Datenanalyse bis hin zum Projektmanagement.

Am Ende des Projekttages konnten die Schülerinnen und Schüler stolz auf ihre ersten funktionierenden Programme blicken. Noch wichtiger war jedoch die Erfahrung, selbst etwas geschaffen zu haben und die digitale Welt aktiv gestalten zu können.

Viele Teilnehmende nahmen die Erkenntnis mit, dass Informatik keine ferne Spezialdisziplin ist, sondern eine spannende und erreichbare Zukunftsperspektive bietet. Für die Georg-Kerschensteiner-Schule bestätigt der erfolgreiche Projekttag den Wert praxisnaher Lernangebote, die Theorie und berufliche Realität miteinander verbinden.

Die Georg-Kerschensteiner-Schule legt großen Wert darauf, ihre Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen einer zunehmend digitalisierten Welt vorzubereiten. Im beruflichen Gymnasium mit dem Schwerpunkt Wirtschaft profitieren die Lernenden von einem umfangreichen Informatikangebot. Dabei erwerben sie Kenntnisse in vier der weltweit wichtigsten Programmiersprachen: Python, C/C++, Java und SQL (TIOBE‑Index, Stand Mai 2026).

Gerade in Zeiten von Künstlicher Intelligenz und digitalem Wandel gewinnen solche Kompetenzen zunehmend an Bedeutung. Projekte wie der Workshop mit der Hacker School zeigen, wie digitale Bildung praxisnah, motivierend und zukunftsorientiert gestaltet werden kann.

 

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