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Ein Gründergeist an Georg-Kerschensteiner-Schule

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Obertshausen. Ein Hauch von Gründergeist wehte im August und im September durch die Georg-Kerschensteiner-Schule: Unter der Leitung der Wirtschaftspaten e.V. führten Michael Jungnitz, Peter Weilmünster, Jürgen Vogl und Hartmut Neumann gemeinsam mit den Lehrerinnen Kerstin Witzenhausen und Steffi Bachmann ein Start -Up-Projekt mit dem 13. Jahrgang der Beruflichen Gymnasiums durch.

In neun Teams entwickelten die Jugendlichen kreative Geschäftsideen. Unterstützt durch praxisnahe Impulsvorträge und ein individuelles Coaching durch die Wirtschaftspaten lernten sie, wie man von einer ersten Idee zu einem realistischen Business-Modell gelangt. Mithilfe des Business Model Canvas (BMC) erarbeiteten die Teams zentrale Bausteine wie Kundennutzen, Zielgruppen, Marktpotenzial und Kostenstruktur. Eine vereinfachte Finanzanalyse zeigte schließlich, ob die Projekte wirtschaftlich tragfähig wären.

Der Höhepunkt folgte am 17. September: Mit viel Engagement präsentierten die Schülerteams ihre Ergebnisse den Mitschülern und Mitschülerinnen der 11. Jahrgangsstufe sowie einer hochkarätig besetzten Jury. Diese bestand aus Dirk Ruber, Schulleiter der GKS, Stefan Becker, Leiter Wirtschaftsförderung Obertshausen, Heiko Röhrig, Frankfurter Volksbank, Gründerin Ipek Kaya, Gerd Ickes Initiative „start-up teens“, Bernd Eckmann, IHK Offenbach.

Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Kreativität und Professionalität der Präsentationen. Zum Abschluss wurden die besten Ideen prämiert. Der erste Platz ging an die Geschäftsidee park here, einer App zur Steuerung der Parkplatzvergabe durch privater Parkplatzangebote in Ballungsräumen, den zweiten Platz erlangte die Screenwell App, eine digitale detoxLösung. Der dritte Platz ging an die Gruppe infinity stick, die endloses Datenvolumen verspricht. Für die Plätze 1 bis 3 erhielten die Siegerteams Gutscheine für die Jochen Schweizer Erlebniswelt, den Funpark in Rodgau und einem Kinobesuch in Offenbach.

 

In seinem Abschlussplädoyer hob der Schulleiter Dirk Ruber die Bedeutung des Start-Up Projektes hervor. Die Ideen seien ansprechend, praktikabel und würden zu beruflicher Handlungskompetenz der Lernenden beitragen.

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