Georg-Kerschensteiner-Schule – eine gesunde Schule
Apfelbaumpflanzaktion am 16. November 2011
Am 16. November 2011 pflanzten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 11 der zweijährigen Höheren Berufsfachschule mit der Fachrichtung Gastronomie, Hotellerie und Fremdenverkehrswirtschaft unter fachkundiger Anleitung unseres Schulleiters, Herrn Arnold Gündling sechs neue Apfelbäume auf der Schulwiese.
Die Georg-Kerschensteiner-Schule ist seit 2008 Mitglied im Verein der hessischen Apfelwein- und Obstwiesenroute. Ziel des Vereins ist der Erhalt des Lebensraumes bedrohter Tierarten und Erhalt der Streuobstwiesen als Kulturlandschaft. Streuobstwiesenäpfel sind Ausgangsprodukt für den so beliebten Apfelwein.
„Das hat Spaß gemacht! Das können wir öfters machen. Ich wusste gar nicht, wie Apfelbäume gepflanzt werden.“ So kommentierte eine Schülerin ihre
neuen Lernerfahrungen.
Learning by doing. Die Schüler und Schülerinnen entdeckten unbekannte einheimische Apfelsorten von der Roten Sternrenette, dem Geheimrat Dr. Oldenburg, dem Weißen Klarapfel, der Revona, der Goldparmäne bis zum Ditzels Rosenapfel. Fachmännisch wurde zunächst das Pflanzloch ausgehoben, ein Drahtgeflecht geformt, um die jungen Bäume vor Wühlmäusen zu schützen, der Apfelbaum eingepflanzt, am Baumpfahl angebunden und Maßnahmen gegen Verbissschäden durch Kaninchen ergriffen.
In der Pausenhalle boten die Schülerinnen vielfältige Variationen rund um ein gesundes Frühstück mit dem Apfel im Mittelpunkt stehend an.
Unsere Aktion wurde unterstützt durch Herrn Sandmann vom Baumschule-Gartencenter Mein Garten in Gelnhausen, der Kelterei Heil in Labuseschbach, Schlosserei und Bauelemente Lukitsch, dem Kleingärtnerverein Obertshausen und durch viele Spenden der Schulgemeinde.
Nun geht es aber weiter. Bedingt durch die derzeitige Trockenheit müssen die Bäume regelmäßig gewässert werden. Die Schülerinnen und Schüler übernehmen auch an dieser Stelle Verantwortung für die von ihnen gepflanzten Bäume. Ich bin sicher, ein reichhaltiger Ertrag in 5 bis 6 Jahren wird die Belohnung für die Pflanzaktion sein und darüber hinaus werden die Jugendlichen immer wieder gerne die Schule besuchen, um das Ergebnis ihrer Aktivitäten zu begutachten.
Astrid Hitzel