Fachhochschulreife an der Berufsschule

Mit in Kraft treten der novellierten Fassung der Verordnung zur Berufsschule zum 1. Februar 2003 kann über die Teilnahme an einem Unterrichtszusatzangebot und Ablegen einer Prüfung die Fachhochschulreife erworben werden.

1. Voraussetzungen für Berufsschüler(innen)

Bei Eintritt in die Berufsschule muss ein Nachweis des Mittleren Bildungsabschlusses oder eines gleich-wertigen Bildungsabschlusses vorgelegt werden. Dabei müssen zwei der drei Fächer Deutsch, Englisch und Mathematik mit mindestens befriedigenden Leistungen abgeschlossen worden sein; in keinem der drei Fächer darf die Note „Mangelhaft“ erscheinen

oder

Nachweis der Versetzung in die Klasse 11 der gymnasialen Oberstufe.

2. Zusatzunterrichtsangebote

  • Englisch:160 Stunden (2 Std./Woche)
  • Deutsch: 80 Stunden (1 Std./Woche)
  • Mathematik: 160 Stunden (2 Std./Woche)
  • Physik/Chemie: 80 Stunden (1 Std./Woche)

    Summe: 480 Stunden (6 Std./Woche) 

Bei einer Dauer des Angebots über 2 Schuljahre entspricht das Angebot von 480 Stunden einem Zusatzunterricht von 6 Stunden pro Woche.

3. Leistungsnachweise

Während der zweijährigen Vorbereitungsphase werden schriftliche Arbeiten zur Ermittlung des aktuellen Leistungsstands angefertigt.

4. Kriterien zum Erwerb der Fachhochschulreife

a) Ständige Teilnahme am Zusatzunterricht

b) Bestehen von drei schriftlichen Prüfungen in/m

  • Deutsch / Kommunikation
  • Englisch
  • Mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich
  • mindestens mit der Note „4“ (Ausgleich einer „5“ durch 2 x Note „3“ bzw. 1 x Note „2“möglich)

c) Gesamtnote im Abschlusszeugnis der Berufsschule mindestens 3,0

d) Nachweis über bestandene Abschlussprüfung in einem anerkannten Ausbildungsberuf von mind. zweijähriger Dauer.

5. Beginn des nächstmöglichen Angebots des Zusatzunterrichts

Samstag, 4. Februar 2017
(An einer Berufsschule im Schulamtsbezirk Offenbach:
Organisationsform 2 x Abendunterricht oder 6stündiger Samstagsunterricht)